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INNITI Office

Die ideale Ausrichtung eines Bildschirmarbeitsplatzes

Die ideale Ausrichtung eines Bildschirmarbeitsplatzes 2560 1706 INNITI Services GmbH

Eine Vielzahl an Umwelteinflüssen können auf Arbeitsplätze wirken. Maßnahmen wie Schutzausrüstungen und Arbeitshilfen sollen die körperliche und psychische Belastung auf den Arbeitenden verringern. Aber auch das Arbeiten am Bildschirm birgt für die Arbeitnehmerin und den Arbeitnehmer gewisse Gesundheitsrisiken. Eine optimale Arbeitsplatzgestaltung ist auch hier notwendig, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu erhalten, die Motivation aufrecht zu erhalten oder zu steigern und Kosten für das Unternehmen zu sparen.

Pausenzeiten

Wird eine Arbeit vorrangig am Bildschirm verrichtet, gilt es regelmäßige Pause einzulegen oder Mischarbeit zu verrichten. Unter Mischarbeit versteht man eine Kombination aus Aufgaben, die am Bildschirm verrichtet werden und Aufgaben, die keinen Bildschirm erfordern. Um die Augen zu entlasten und entspannen zu können, sollte alle 50 Minuten ein Tätigkeitswechsel oder eine Pause für 10 Minuten durchgeführt beziehungsweise abgehalten werden.

Technische Anforderungen

Ein Flachbildschirm erfüllt grundlegend alle Anforderungen an einen Monitor. Die Schriftzeichen müssen scharf und deutlich lesbar und bei bestimmter Entfernung groß genug sein. Außerdem muss ein stabiles und flimmerfreies Bild gegeben sein. Der Mitarbeitende muss in der Lage sein, die Helligkeit und den Kontrast den Umgebungsbedingungen anpassen zu können. Die Größe des Bildschirmes sollte an die Arbeitsaufgabe angepasst werden. Die Oberfläche muss reflexionsarm, also matt sein und der Bildschirm muss dreh- und neigbar sein, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Arbeitsplatz und Geräteaufstellung

Die Arbeitsfläche eines Bildschirmarbeitsplatztes darf ein Mindestmaß von 160×80 cm nicht unterschreiten. Ein Abstand von 1m zwischen benutzerzugewandter Tischkante und anderen Einrichtungs- und Ausstattungsgegenständen muss außerdem gegeben sein. Die Blickrichtung auf den Monitor sollte parallel zu einem Fenster erfolgen, sind mehrere Fenster in unmittelbarer Nähe ist der Monitor und somit die Sitzrichtung parallel zum lichtstärkeren Fenster auszurichten. Neben einer ausreichenden, gleichmäßigen und blendfreien künstlichen Beleuchtung von mindestens 500lx am Arbeitsplatz, ist auch ein idealer Sehabstand zum Bildschirm und die richtige Bildschirmhöhe zu beachten. Vor der Tastatur sollte genügen Platz sein, um die Hände abzulegen. Beim Benutzen der Tastatur sollten die Hände nicht abgewinkelt werden. Ergonomisches Arbeiten mit Laptops wird durch die Nutzung von externen Monitoren und Tastaturen möglich. Das zur Verfügung stellen dieser Hilfsmittel ist gesetzlich vorgeschrieben.

Tisch- und Sitzhöhe werden individuell auf die Körperhöhe und Proportion des Mitarbeitenden angepasst. In der Regel beträgt die Tischhöhe 72cm. Bei einer idealen Sitzposition sind Arme und Beine im 90 Grad abgewinkelt. Ein dynamisches Sitzen, also die Bewegung im Sitzen durch den Bürostuhl muss gegeben sein. Der sogenannte „Beinraum“, der Raum unter dem Tisch muss freigehalten werden und sollte nicht als Stauraum genutzt werden.

Der Bürostuhl oder auch Arbeitsstuhl muss einige Mindestanforderungen, gemäß ÖNORM EN 1335 erfüllen, um den gesetzlichen Vorschriften gerecht zu werden. Die Sitzhöhe muss dabei verstellbar sein, um in Kombination mit der idealen Arbeitsflächenhöhe die 90-Grad-Winkel einzuhalten. Außerdem soll auch die Rückenlehne in Höhe und Neigung verstellbar sein. Zur Standsicherheit dient ein mindestens fünfarmiges Fußkreuz mit, je nach vorhandenem Bodenbelag, geeigneten Rollen oder Gleitern. Der Sitzbezug muss rutschsicher und atmungsaktiv sein.

Alternative Arbeitspositionen im Stehen und der regelmäßige Wechsel zwischen Sitz- und Stehpositionen sind empfehlenswert.

Tipp: Integriere Ausgleichsübungen in deinen Arbeitsalltag. Diese lassen sich oft auch im sitzen, direkt am Arbeitsplatz absolvieren und sorgen nicht nur für eine körperliche sondern auch geistige Entspannung.

Ausgleichsübungen

Übung 1 – Augen

 

Blick abwechselnd zwischen Gegenständen in unterschiedlicher Umgebung schweifen lassen. Die Augen hin und wieder mit den Händen leicht und ohne Druck abdecken und im Dunkeln ruhen lassen

Übung 2 – Schulter und Nacken

 

Mit aufrechtem Oberkörper sitzen und die Arme lockerlassen. Schultern mehrmals bis zu den Ohren hochziehen und wieder fallen lassen.

 

Quelle:
https://www.auva.at/cdscontent/load?contentid=10008.544628&version=1527590406 [12.07.2021]
https://www.gesundheit.gv.at/leben/lebenswelt/beruf/arbeitsplatz/bildschirmarbeit [12.07.2021]
https://www.gesundheit.gv.at/leben/lebenswelt/beruf/arbeitsplatz/ergonomie-am-arbeitsplatz [12.07.2021]

Employee Experience – begeistere dein Team

Employee Experience – begeistere dein Team 2560 1707 INNITI Services GmbH

Unter Employee Experience, auf Deutsch Mitarbeitererfahrung, versteht man die Summe aller Momente, Eindrücke und Interaktionen die einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin im Unternehmen beeinflussen. Es gilt alle Elemente, die das Arbeitserlebnis ausmachen, zu kennen und positiv zu beeinflussen.

Ziel der Employee Experience ist es, aus dem oft eintönigen Arbeitsalltag ein motivierendes, inspirierendes und produktiveres Erlebnis zu schaffen.

Einzelnen Maßnahmen, die das Mitarbeiter-Engagement fördern oder die Mitarbeiter-Zufriedenheit erhöhen sollen, haben meist nur kurze positive Auswirkungen. Im Gegensatz dazu, werden bei der Employee Experience langfristige positive Berührungspunkte zwischen der oder dem Mitarbeiter*in und dem Unternehmen geschaffen. Sie knüpft an der Candidate Experience – also den Erfahrungen die Bewerber*innen machen – an, startet mit dem Onboarding-Prozess und endet mit dem abschließenden Gespräch im Offboarding-Prozess.

Positive Erlebnisse lassen das Engagement, die Produktivität und die Motivation der Mitarbeitenden steigern, was sich zwangsläufig auf die Leistung des Unternehmens positiv auswirkt. Sie binden das Team an das Unternehmen und verringern somit die Fluktuation.

 

3 Schwerpunkte in der Employee Experience

  • Eine positive Unternehmenskultur bildet die Basis einer guten Employee Experience.
  • Eine angenehme Büroatmosphäre fördert die Leistungsfähigkeit und sorgt für Wohlbefinden. Bei der Raumgestaltung sollten stets die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen an erster Stelle stehen.
  • Nichts ist demotivierender als nicht oder schlecht funktionierendes Equipment. Wenn von den Mitarbeitenden voller Einsatz gefordert wird, dann sollten die Mitarbeitenden das auch von ihrem Equipment erwarten dürfen.

 

In 5 Schritten zur verbesserten Employee Experience

Schritt 1: Verschaffe dir einen Überblick über alle Berührungspunkte zwischen Mitarbeiter*in und Unternehmen

Schritt 2: Bevor diese Berührungspunkte beeinflusst werden können, muss erst der ideale Mitarbeiter oder die ideale Mitarbeiterin definiert werden. Anschließend gilt es dieses Idealbild zu verstehen und herauszufinden, wie es denkt und fühlt.

Schritt 3: Auf Basis des Idealbildes gilt es Maßnahmen zu definieren und umzusetzen. Treiber, Leidenschaften und Umgang mit Herausforderungen haben dabei einen entscheidenden Einfluss.

Schritt 4: Durch vorausschauendes Denken können viele Komplikationen verhindert werden, bevor sie überhaupt entstehen.

Schritt 5: Binde das Team in deine Ideen ein, und hole Feedback ein.

Tipp: Employee Experience ist nicht nur Sache der HR-Abteilung. Auch Führungskräfte und IT haben einen erheblichen Einfluss. Nicht zu vergessen sind die Mitarbeiter*innen selbst, deren Wünsche, Meinungen und Bedürfnisse von großer Bedeutung sind.

 

Quelle:
Was ist „Employee Experience“? | kununu engage [22.11.2021]
Employee Experience: Definition, Tipps und Checkliste – Personio [22.11.2021]

Wie aus unserem Team Markenbotschafter*innen werden

Wie aus unserem Team Markenbotschafter*innen werden 2048 1536 INNITI Services GmbH

Es gibt verschiedenste Wege eine Employer Branding-Strategie umsetzen. Einer der wichtigsten Aspekte sind dabei die Mitarbeiter*innen selbst!

Emotionale Bindung

Als Arbeitnehmerüberlasser finden wir es besonders wichtig, unsere Mitarbeiter*innen emotional an das Unternehmen zu binden. Auch wenn wir ein weit verstreutes Team sind, möchten wir als Gemeinschaft auftreten und als Team wahrgenommen werden.

Ein fixer Bestandteil unseres Onboarding-Prozesses ist ein „Welcome-Package“. Damit möchten wir unser Team im Arbeitsalltag – bei unseren Kunden – nicht nur mit praktischen Tools ausstatten, sondern sie stets daran erinnern, dass wir immer ein offenes Ohr für sie haben. Der unterstützende und stärkende Faktor steht dabei im Vordergrund.

Unsere Employer Branding-Produkte unterstreichen stets die Unternehmenskultur und tragen unsere Werte nach Außen. Das hilft nicht nur dem Team selbst, sondern vermittelt diese gleichzeitig auch an deren Umgebung.

Das Welcome-Package

Unser Welcome-Package besteht aus einer Stofftasche die alle Utensilien zusammenhält. Als Gedankenfänger dient ein personalisiertes Notizbuch inkl. Bleistift für Ideen, To Do’s oder auch mal eine kleine Skizze. Unsere INNITI-Schokolade schmeckt nicht nur gut, sondern vermittelt über die Verpackung auch alle wichtigen Informationen über das Unternehmen. Die Webcam-Abdeckung sorgt für die nötige IT-Sicherheit am Arbeitsplatz. Das T-Shirt hebt unseren Fokus auf Regionalität hervor.

Unsere Artikel beziehen wir am liebsten von regionalen Lieferanten in hochwertiger Qualität.

Diese Vorteile bringt Altersdiversität für dein Unternehmen

Diese Vorteile bringt Altersdiversität für dein Unternehmen 2560 1718 INNITI Services GmbH

Zu alt oder zu wenig Erfahrung? Diese zwei Faktoren sind häufige Ursachen für Absagen, sei es bei Jobs oder Projekten. Doch vielleicht genau deshalb, wäre die Person die perfekte Ergänzung für dein Team oder deine Organisation. Denn neben Risikominimierung und Resilienz bringt eine Diversität an Generationen noch weitere Vorteile für ein Unternehmen.

Vorteile von Altersdiversität

  • Breites Erfahrungsspektrum und großes Know-How durch Ältere 
  • Innovationspotential durch Jüngere 
  • Nachhaltiges Wissensmanagement und eine neue Lernkultur 
  • Förderungen durch den Staat  

 

Tipp: Am besten sollte Generationenmanagement gleich in die HR-Strategie miteingebunden werden.

 

Konkrete Maßnahmen für ein wirksames Generationenmanagement 

Diese Maßnahmen wirken sich positiv auf die Zusammenarbeit zwischen diversen Generationen und Altersgruppen aus:

  • Einführung einer Feedbackkultur  
  • Entwicklung einer Lern- bzw. Fehlerkultur 
  • Einführung oder Förderung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements 
  • Ergonomische und altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung
  • Angebot an individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten  
  • Individuelle und flexible Arbeitszeitmodelle, welche sich an den jeweiligen Lebensphasen orientieren
  • Abhalten von internen Schulungen und Workshops zu Themen betreffend Stereotypen, Eigenschaften unterschiedlicher Generationen, etc. – Diese sollen vor allem zum Abbau von Vorurteilen dienen und das gegenseitige Verständnis fördern.  
  • Bildung von altersübergreifenden Projektteams 
  • Einführung von Mentoring-/Tandemprogrammen für den Wissenstransfer zwischen Jung und Alt  
  • Bildung von Wissensgemeinschaften zur Wissensgenerierung 
  • Allgemeine Wertschätzung 

Quelle: Generationenmanagement als große Chance (teamazing.at)

Die besten Chancen durch ein perfektes Anschreiben

Die besten Chancen durch ein perfektes Anschreiben 2000 1336 INNITI Services GmbH

Das Bewerbungsschreiben, auch Anschreiben genannt, ist der erste Berührungspunkt zwischen dem oder der potenziellen Arbeitgeber*in und der oder dem Kandidat*in. Die Inhalte müssen sorgfältig auf die Stelle und das Unternehmen abgestimmt werden. Eine gründliche Recherche zum Unternehmen (über Website oder Social Media) ist daher besonders wichtig.

Aufbau, Struktur und Inhalt

Jedes Bewerbungsschreiben gliedert sich in die Bereiche Einleitung, Hauptteil und Schluss. Am Beginn steht der Briefkopf des oder der Absender*in und anschließend der Briefkopf der Empfängerin oder des Empfängers. Nach Ort und Datum folgt die Betreffzeile, in der die Stellenbezeichnung und eine Referenznummer, wenn vorhanden, angeführt werden.

In der Einleitung sollte auf jeden Fall von Standardfloskeln Abstand genommen werden. Mit einem kreativen Einstieg, der Interesse weckt kann die Aufmerksamkeit des oder der Leser*in gewonnen werden. Zu Beginn bietet sich die Beschreibung deiner Motivation – natürlich im direkten Zusammenhang mit Stelle und Unternehmen – besonders gut an. Hier kannst du außerdem kurz beschreiben wer du bist.

Im Hauptteil beantwortest du die Frage, warum gerade du die oder der richtige Kandidat*in bist. Dabei beschreibst du deine Stärken, Kenntnisse und Erfahrungen. Mit konkreten Beispielen wie Projekten, kannst du deine Hardskills hervorheben. Softskills, wie ehrenamtliche Tätigkeiten oder Hobbys, helfen vor allem Berufseinsteiger*innen einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

Der kurz gehaltene Schlussteil soll den Mehrwert, den du für das Unternehmen generieren kannst, hervorheben und Ausblick auf den Wunsch für ein persönliches Vorstellungsgespräch geben. Sind Zusatzinformationen wie Beschäftigungsausmaß, Gehaltsvorstellung oder Arbeitsort erforderlich, bietet der Schlussteil am besten Platz dafür.

Beende das Anschreiben mit deiner Unterschrift und einer Auflistung deiner Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnisse…).

 

 

Gestaltung

Bleibe bei der Gestaltung deines Bewerbungsschreibens einfach und professionell. Achte auf eine sichtbare Strukturierung des Textes. Wähle eine gut leserliche Schriftart, eine passende Schriftgröße und einen ausreichenden Zeilenabstand. Ein fehlerfreier Text wird vorausgesetzt und eine maximale Länge von einer A4 Seite empfohlen. Verzichte auf Mustervorlagen und beweise Individualität in der Gestaltung.

 

Tipps

Tipp 1: Richte dein Anschreiben an eine offizielle Ansprechperson und nicht an die Allgemeinheit.
Tipp 2: Wirke selbstbewusst, aber nicht überheblich.
Tipp 3: Bleibe im Schlussteil selbstsicher und vermeide im Ausblick auf das Vorstellungsgespräch Wörter wie würde oder könnte.
Tipp 4: Eine einheitliche Gestaltung der Bewerbungsunterlagen sorgt für ein stimmiges Gesamtbild.
Tipp 5: Sei kreativ und mutig!

 

Wie du durch deinen Lebenslauf überzeugst findest du hier: So punktest du mit deinem Lebenslauf

INNITI feiert den 2. Geburtstag!

INNITI feiert den 2. Geburtstag! 1280 732 INNITI Services GmbH

Wir feiern den 2. Geburtstag!

 

JA, wir sind ein bisschen spät dran, denn unser 2. Geburtstag war schon im April. Aber das bedeutet nur, dass wir viel „um die Ohren haben“. Das ist gut so!

INNITI Services – Wir bleiben fachlich und technisch stets am Puls der Zeit! Die gemeinsamen Werte zwischen Organisation und Bewerber*innen müssen übereinstimmen. Deshalb setzen wir auf ein „persönliches Kennenlernen“ um gezielt deinen Karriereweg zu unterstützen – denn gemeinsam sind wir stark!

 

 

Lass uns den 3. Geburtstag gemeinsam feiern!

Die Stellenangebote schon durchgeschaut? Wenn kein passender Job dabei ist, freuen wir uns natürlich über deine Initiativbewerbung.

Bewegung am Arbeitsplatz

Bewegung am Arbeitsplatz 1000 667 INNITI Services GmbH

„Sitzen ist das neue Rauchen“ – ganz so schlimm ist es aber dann doch nicht! Sofern nicht stundenlang ohne Bewegungseinheiten gesessen wird, ist es noch nicht ungesund. Jedoch sollte beachtet werden, dass unser Körper nicht auf langes Sitzen ausgelegt ist und daher kurze gezielte Einheiten von aktiver Bewegung schwere Schäden verhindern können.

Mögliche Risiken

Folgende gesundheitliche Probleme zeigen auf, dass sich das zu lange Sitzen nicht nur physisch, sondern auch psychisch auf unseren Körper auswirken kann:

  • Diabetes Typ 2
  • Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen und -verspannungen
  • Depressionen
  • gesteigertes Krebsrisiko
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Knochen- und Muskelschwund

Gründe für mehr Bewegung am Arbeitsplatz

Bewegung am Arbeitsplatz hat nicht nur eine positive Langzeitwirkung auf die Gesundheit der Mitarbeiter*innen, sondern kann direkten Einfluss auf die Arbeitsleistung nehmen.

  • Bessere Konzentration
  • Mehr Leistungsbereitschaft
  • Erhöhtes Wohlbefinden und bessere Arbeitsmoral
  • weniger Krankheitsfälle
  • weniger Schmerzen und Verspannungen im Muskel-Skelett
  • Förderung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Vorbeugung von Übergewicht

8 Tipps für den (Arbeits-)Alltag

Tipp 1: Dynamisches Arbeiten im Sitzen und Stehen

Höhenverstellbare Schreibtische ermöglichen ein einfaches und schnelles Wechseln von Sitz- zu Stehpositionen im Arbeitsalltag. Auch Haltungswechsel, Aufstehen und Strecken oder Recken sorgen für Abwechslung und körperliche Entlastung. Eine dynamische Ausrichtung des Arbeitsplatzes, wenn beispielsweise der Papierkorb am anderen Ende des Raumes liegt, sorgt für mehr Bewegung.

Tipp 2: Bewegungspausen einlegen

Ein kurzer Spaziergang um das Bürogebäude, zwischendurch oder nach dem Mittagessen, sorgt nicht nur für körperliche Bewegung, sondern kann auch das Mittagstief verhindern. Bewegungsrituale stärken nicht nur den Teamgeist, sie motivieren auch Arbeitskolleg*innen.

Tipp 3: Meetings im Stehen oder Gehen

In unserem Arbeitsalltag sorgen Meetings und Besprechungen für Abwechslung. „Im gehen red´ sich´s leichter!“, sagt der Volksmund. Warum nicht im Gehen besprechen? Besonders bei Besprechungen zu zweit bietet sich ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft an. Ebenso können kreative Arbeiten von Ortwechsel und Bewegung profitieren. Auch Telefonate sind im Gehen Problemlos möglich. Die Bewegung wirkt hier außerdem direkt positiv auf die Leistung.

Tipp 4: Übungen gegen Verspannungen

Es gibt eine Vielzahl an Übungen, die zur Dehnung und Entspannung im Arbeitsalltag integriert werden können. Zwei Beispiele findest du hier.

Tipp 5: Viel Trinken

Genügend Flüssigkeit erhöht die Konzentration, beugt Müdigkeit vor und sorgt für mehrere Toilettengänge, die uns wiederum zum Aufstehen und Gegen zwingen. Natürlich sollte nur Wasser oder ungesüßter Tee in großen Mengen zu sich genommen werden.

Tipp 6: Reminder setzen

Gute Vorsätze reichen oft nicht aus. Im Arbeitsalltag kann man auf Bewegungspausen, Wasser trinken und all die gesundheitsförderlichen Aspekte schon mal vergessen. Reminder, wie post-its oder Apps können hier eine Hilfestellung sein. Außerdem kann man sich unter Sitz- oder Büronachbarn auch mal daran erinnern.

Tipp 7: Arbeitsweg sinnvoll nutzen

Gerade der Weg zur und von der Arbeit bietet viel Bewegungspotential. Wenn der Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu weit ist, kann das Auto auch etwas weiter weg geparkt werden oder bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Station früher ausgestiegen werden. Leicht lassen sich auch Aufzüge und Rolltreppen gegen Stiegen steigen tauschen. In öffentlichen Verkehrsmitteln kann man auch einfach stehen bleiben und gleichzeitig den Gleichgewichtssinn trainieren.
Bewegung zwischen Privatleben und Arbeitsplatz sorgt auch für eine psychische Trennung beider Welten.

Tipp 8: Bewegung tracken

Um die Vorhaben auch messen und nachvollziehen zu können, kann das Schreiben eines Bewegungstagebuches oder der Schrittzähler am smarten Endgerät genutzt werden. Ein Ist- und Soll-Vergleich kann hier die nötige Erkenntnis bringen und zu gesundheitsfördernden Maßnahmen führen. 7.000 Schritte täglich sollten nicht unterschritten werden, idealerweise können diese auf 10.000 erhöht werden.

 

Quelle: https://www.ergotopia.de/blog/mehr-bewegung-am-arbeitsplatz [26.07.2021]

HR Trends 2022

HR Trends 2022 2560 1707 INNITI Services GmbH

Wir sind im Jahr 2022 angekommen und fragen uns natürlich was das Jahr bringen wird. Mit Sicherheit kann das niemand sagen, um uns alle, aber vor allem dich, bestmöglich darauf vorzubereiten, haben wir nach den Trends für 2022 Ausschau gehalten und unsere Top 5 Trends herausgearbeitet.

Rückblick

In den letzten zwei Jahren hat auch im Personalwesen die Pandemie viele Veränderungen mit sich gebracht. Die Digitalisierung hat einen enormen Schub gemacht und bestehende Arbeitszeitmodelle wurden neu gedacht. Homeoffice hat sich in vielen Betrieben etabliert und Remote Working wurde zum Alltag. Was bedeutet, das auch neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit notwendig geworden sind und etablierte Führungsmodelle in Frage gestellt wurden. Außerdem wurden Führungskräfte vor neue Herausforderungen gestellt. Wichtig waren aber nicht nur digitale Tools und Online-Meetings sondern auch der Zusammenhalt im Team in Zeiten von Social Distancing.

#1 – People Management, Employee Wellbeing und Gesundheitsförderliches Führen

Unter dem Motto „Make the office a better place“ steht das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen im Vordergrund. Stressmanagement, eine ausgewogene Work-Life-Balance sowie die persönliche Entwicklung bekommen einen hohen Stellenwert. Außerdem wird es Aufgabe der Führungskräfte sein, die Arbeitsbedingungen zu schaffen, die den Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Teams möglich machen.

#2 – Digital Recruiting und New Hiring

Der Bewerbungsprozess wird weiterhin digitalisiert um Prozesse im HR zu optimieren und gegebenfalls auch von KIs übernehmen zu lassen. Der Fokus des Recruitings liegt allerdings nicht nur auf der Digitalisierung sondern auch auf New Work. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Matching zwischen Kandidat*in und der Unternehmenskultur gelegt. Nicht zu Unterschätzen ist die Einstellung der Kandidat*innen gegenüber den New Work-Ansätzen des Unternehmens.

#3 – Fachkräftemangel und War of Talents

Der Fachkräftemangel ist keinesfalls ein neuer Trend, jedoch wird er auch 2022 den Arbeitsmarkt dominieren. Wir glauben das „Klasse statt Masse“ und die kontinuierliche Kontaktpflege zu Fachkräften eine geeignete Strategie ist, um im War of Talents nicht unterzugehen. Besonders hilfreich ist dabei das Anlegen eines sogenannten Talent Pool, um keine Kandidat*innen aus den Augen zu verlieren.

#4 – Hybrid Work Models

Hybride Arbeitsmodelle haben sich bereits in den letzten zwei Jahren etabliert und werden auch im heurigen Jahr ein wichtiges Thema bleiben. Der neue Arbeitsalltag hat sich nach immerhin fast zwei Jahren Pandemie-Erfahrung stabilisiert. Daher ist besonders in diesem Jahr Zeit, um hybride Arbeitsmodelle zu optimieren. Die Optimierung ist unternehmensspezifisch durchzuführen und kann verschiedenste Thematiken wie beispielsweise Leadership beinhalten.

#5 – Generationsübergreifende Zusammenarbeit

2022 werden vier Generationen Teil der Arbeitswelt sein. Die Generation der Babyboomer verlässt nach und nach die Arbeitswelt, die Generation Z wird immer mehr Teil davon.  Generationsübergreifende Zusammenarbeit wird daher zum Alltag. Wir dürfen dabei von Erfahrungen und großem Know-how der älteren Generationen bis hin zum Innovationspotenzial der Jüngeren profitieren. Weitere Vorteile von Altersdiversität in Unternehmen erfahren Sie hier.

Fazit:

Der Fachkräftemangel dominiert auch weiterhin die Trends im Personalwesen. Daher wird ein besonderer Fokus auf Mitarbeiter*innen gelegt. Es gilt die Employee Experience positiv zu beeinflussen, Employer Branding nicht zu unterschätzen, auf Wünsche des Teams einzugehen und individuelle Lösungen anzubieten.

 

Quellen:
HR Trends 2022 – Was kommt? Was geht? – HR HEUTE. (hr-heute.com) [21.12.2021]
HR Trends 2022: 7 Prognosen für Ihre Personalabteilung (factorialhr.de) [22.11.2021]